IT-Betreuer*innen als Unterstützung für die Pflichtschulen

Wie gelangen Neuigkeiten zu Digitalisierung, digital-inklusivem Unterricht und Künstlicher Intelligenz an die Schulen?

Neuigkeiten und Entwicklungen im Bereich Digitalisierung, digital-inklusiver Unterricht sowie Künstliche Intelligenz werden auf unterschiedlichen Wegen gezielt an Schulen und Lehrkräfte weitergegeben. Eine zentrale Rolle spielen dabei die IT-Betreuer*innen.

IT-Betreuer*innen bilden sich laufend fort, indem sie einschlägige Veranstaltungen, Seminare und Webinare besuchen, Fachartikel lesen und eigenständig zu aktuellen digitalen Themen recherchieren. Auf diese Weise stellen sie sicher, stets über neue Entwicklungen, Werkzeuge und pädagogische Konzepte informiert zu sein. Ergänzend dazu werden auch gezielte Fortbildungsangebote entwickelt und angeboten, wie etwa „Digital-inklusiver Unterricht in Deutsch, Mathematik und Englisch“ sowie „Digital-inklusiver Unterricht in der Volksschule“, die Lehrkräfte praxisnah bei der Umsetzung eines inklusiven und zeitgemäßen Unterrichts unterstützen.

Ein wesentlicher Bestandteil ihrer Tätigkeit sind die Besuche an den Schulen ihres Bezirks. In Gesprächen mit Schulleiter*innen, eLearning-Beauftragten und interessierten Lehrkräften – den sogenannten Schoolwalkthroughs – wird mithilfe eines Leitfadens ein umfassender Überblick über den digitalen Stand der jeweiligen Schule gewonnen. Dabei werden unter anderem allgemeine Schuldaten, die digitale Ausstattung, der Einsatz digitaler Endgeräte im Unterricht, vorhandenes Material im Bereich Coding und Robotik sowie die WLAN-Versorgung und Internetanbindung thematisiert. Darüber hinaus werden besuchte Fortbildungen der Lehrkräfte, vorhandene digitale Kompetenzen, genutzte Lernplattformen und Kommunikationstools sowie die digitalen Ziele der Schule erhoben und dokumentiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie die IT-Betreuer*innen die Schule bestmöglich unterstützen können.

Im Rahmen dieser Schoolwalkthroughs können konkrete Unterstützungsmaßnahmen zwischen Schulleitung und IT-Betreuer*in vereinbart werden. Dazu zählen beispielsweise Workshops für Schüler*innen, schulinterne oder schulübergreifende Lehrer*innenfortbildungen, individuelle Beratung und Begleitung von Schulleitungen oder Lehrkräften sowie weitere bedarfsorientierte Unterstützungsangebote.

Zusätzlich treffen sich die IT-Betreuer*innen einmal pro Semester mit den Schulleiter*innen der Pflichtschulen sowie mit den eLearning-Beauftragten der jeweiligen Schulen. In diesen Vernetzungstreffen werden aktuelle Neuerungen vorgestellt und weitergegeben. Gleichzeitig bieten diese Treffen Raum für Austausch, gegenseitige Beratung und das Teilen von Erfahrungen aus der Praxis.

Die IT-Betreuer*innen stehen außerdem in enger Abstimmung mit den Schulqualitätsmanager*innen, um Maßnahmen im Bereich Digitalisierung und Unterrichtsentwicklung gut zu koordinieren.

Darüber hinaus bieten die IT-Betreuer*innen laufend vielfältigen Support, um Schulen bei der Umsetzung ihrer digitalen Ziele nachhaltig zu begleiten und zu unterstützen.