Neue Mittelschule Kittsee

Als UNESCO-Schule haben für uns die Unesco-Richtlinien besonderen Stellenwert. Daher sind uns gegenseitige Achtung, Toleranz und wertschätzender Umgang miteinander besonders wichtig.

Durch gemeinsames Lernen, überschaubare Strukturen und klare Regeln streben wir eine für das Kind ganzheitliche Erziehung an, in der individuelle Begabungen und notwendige Fertigkeiten für ein späteres verantwortungsbewusstes Leben entwickelt werden können.

Lernprozesse sind so gestaltet, dass unsere Schülerinnen und Schüler in hohem Maße selbsttätig und selbstorganisiert Lernen lernen. Projektorientiertes und fächerübergreifendes Arbeiten bilden die Grundlage für den Aufbau von Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, Lernen sehen wir als handlungsorientierten Prozess, bei dem verstärkt neue Informations- und Kommunikationstechnologien eingesetzt werden.

Wir sind Ganztagsschule mit klar strukturiertem Tagesablauf. Phasen des Lernen wechseln sich mit Erholungsphasen ab und geben Raum für gemeinsame Aktivitäten und verstärkte Interaktionen zwischen Lehrenden und Lernenden.

Ab der dritten Klasse sind folgende Schwerpunktausbildungen möglich: Sprachlich (Slowakisch als Zweite lebende Fremdsprache) oder Naturwissenschaftlich (GZ, Informatik, Biologie/Physik)

Wir führen Tablet- bzw. Laptopklassen. Alle Klassen arbeiten verstärkt mit den Neuen Medien. Außerdem sind alle Klassenräume mit mehreren PCs, Beamer und WLAN ausgestattet.

 

Neue Mittelschule Kittsee
15.05.2019

SchülerInnen der NMS Kittsee zu Gast in der Scuola Media Pizzigotti Castel San Pietro

Ende April war es soweit! Sieben Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Direktorin Lichtenberger und FL Kornfeld-Lax besuchten die Scuola Media in Castel San Pietro im Rahmen des diesjährigen UNESCO-Projektes.

Die Gastfamilien holten ihre Schützlinge am Sonntag am Flughafen Bologna ab und es gab ein freudiges Wiedersehen, da sich die Schülerinnen und Schüler bereits in Kittsee kennengelernt hatten, als „Italien“ dort zu Gast war.

Die Woche in Italien verging wie im Flug und sie durften am Unterricht teilnehmen, der sich doch um einiges vom österreichischen Schulsystem unterscheidet. So konnten unsere Kinder feststellen, dass zum Beispiel eine Unterrichtsstunde 60 Minuten dauert und es zwischen den Stunden keine Pause gibt.  Außerdem bekommen italienische Schülerinnen und Schüler um einiges mehr an Hausaufgaben und sie sitzen oft bis Mitternacht über den Heften.

Als weiteres Programm folgte eine Exkursion nach Venedig. Dort besuchten sie eine venezianische Glasperlenmanufaktur, wo sie selbst Perlen herstellen durften. Am ersten Mai fand die Besichtigung von Bologna statt, wobei die Highlights ein virtueller Rundgang im mittelalterlichen Bologna und eine Eisverkostung bei der besten Gelateria der Stadt waren. Unsere Schülerinnen und Schüler nahmen auch an einer Führung in der Burg von Imola teil, dort durften sie teilweise Waffen aus dem 12. Jahrhundert in die Hand nehmen und 30 kg schwere Ritterrüstungen bestaunen.

Nachdem Bologna ja berühmt für seine gute Küche ist, konnten sie bei einem Kochkurs ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und die Herstellung von Tagliatelle erlernen.

Bei Pizza, Spaß und Dolce Vita nahmen die Familien am letzten Abend Abschied von ihren Gastkindern und am Freitag ging es wieder zurück in die Heimat, natürlich mit einer Packung Spaghetti als Abschiedsgeschenk im Gepäck.