HTBLVA Pinkafeld

Höhere technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt

HTBLVA Pinkafeld
14.06.2016

Wasser und Strom für Containerdorf von Roma-Familien

HTL Pinkafeld unterstützt ÖJRK - Projekt in Rumänien

"Wasser für Blajel" lautet der Projekttitel einer besonderen schulbezogenen Veranstaltung, die ein Team aus zwei Maturantinnen, sieben Schülern und zwei Lehrern der HTL Pinkafeld vergangene Woche unternommen hat. Das Ziel dabei: Ein vom burgenländischen Jugendrotkreuz in Rumänien errichtetes Containerdorf für acht Roma-Familien mit Wasser und Strom zu versorgen. 

Langes Wochenende der Mitmenschlichkeit – Phase 1 

„Konkret war der Plan für dieses dank des Feiertags verlängerte Wochenende, einen Vertikalfilterbrunnen als Trinkwasserbrunnen samt Pumpe und den erforderlichen Leitungen zu errichten. Vom Hochbehälter wird das Wasser zukünftig zur jetzt provisorisch errichteten Wasserentnahme geleitet. Das Dach der Wasserentnahme bildet die neu errichtete Photovoltaikanlage, die den Strom für die Pumpe beziehungsweise die Batterien liefert, um die Wohncontainer der Familien auch mit Licht zu versorgen. Es handelt sich somit um ein komplett autarkes System“, erläutert Ulrich Spener. Der Bautechniker hat sich mit seinem Kollegen Wolfgang Leeb und den Schülern aus den Abteilungen für Bau- und Gebäudetechnik bereit erklärt, diese Projektphase technisch umzusetzen. 

Mit vereinten Kräften   

Dank der Vorbereitungen an der Schule und zahlreicher Sachspenden konnten die neun Schüler und zwei Lehrer vor Ort einen Großteil ihres Vorhabens auch verwirklichen. „Unser Dank gilt den Firmen Rausch & Rausch, Stahlbau Grabner, Lagerhaus-Wechselgau, Petrakovits, Pipelife und Grundfos, die uns mit Geld, Material und einem Fahrzeug unterstützt haben“, betont Spener ausdrücklich und fährt fort: „Das Burgenländische Jugendrotkreuz hat die Finanzierung aller Materialien übernommen, die wir nicht gesponsert bekommen haben, und hat uns auch die Unterbringung vor Ort und die Verköstigung finanziert.“ 

Phase 2 – Fertigstellung in den Sommermonaten 

Trotz intensiver Anstrengungen aller Beteiligten – „Die Schüler waren motiviert und haben wirklich fleißig an allen vier Tagen mit uns gearbeitet“ – gelang es noch nicht, den Brunnen fertig zu stellen. „Deshalb ist das Brunnenbohrgerät vor Ort geblieben, damit wir die Brunnenanlage im Juli oder August fertig errichten können. Der genaue Termin steht zwar noch nicht fest, aber die Schüler haben ihre Mitarbeit bereits zugesagt“, so Spener. 

Weitere Infos erhalten Sie gerne von Herrn DI Ulrich Spener / ulrich.spener@htlpinkafeld.at und unter: http://burgenland.orf.at/news/stories/2742347/

http://burgenland.orf.at/news/stories/2726869/

http://www.bildungsserver.com/allgemeine-info/hilfsaktion-ein-bett-fuer-kinder/