Reise durch das Burgenland – 1. Projekttag der 4. Klasse
Bei herrlichem Wetter, am 16. Mai 2017, starteten die Schüler und Schülerinnen der 4. Klasse, gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Manuela Gombotz und Begleitperson Eduard Schmidl, in ihren herbeigesehnten ersten Projekttag. Dieser führte die reiselustige Truppe ins Mittel- und Südburgenland.
Gleich der erste Programmpunkt, nämlich der Besuch des Basaltwerkes Pauliberg, beeindruckte die Kinder sehr. In unmittelbarer Nähe des Werkes liegt die imposante Burgruine Landsee. Auch dieser wurde ein Besuch abgestattet. Unter der fachkundigen Führung von Frau Elisabeth Schütz erfuhren die Kinder viel Interessantes und waren vom großartigen Ausblick, den man vom Turm der Ruine aus hat, überwältigt. Unterhalb der Ruine befindet sich der Friedhof auf dem auch die burgenländische Mundartdichterin Mida Huber ihre letzte Ruhestätte gefunden hat. Nachdem die Kinder dort von ihrer Lehrerin Näheres aus dem Leben der Mundartdichterin erfahren hatten und einige Kurzgedichte gehört hatten, ging die Reise in Richtung Bernstein weiter. Dort angekommen wurde das Felsenmuseum besucht. Dabei bereitete den Kindern die Rätsel-Rallye, die durch ein Schaubergwerk führt, besonders viel Spaß. Nach dem Mittagessen stand der Besuch des Baumwipfelweges in Althodis auf dem Programm. Von den elf Aussichtstürmen, die bis zu 20 Meter hoch sind, genossen die Kinder einen wunderschönen Ausblick ins Land. Die entlang des Baumkronenweges aufgestellten Schautafeln gaben viele wertvolle Informationen. Danach besuchten wir die Wallner-Mühle in Markt Neuhodis. Diese Schaumühle mit originaler Innenausstattung und großem Wasserrad bot ein Mühlerlebnis, wie man sich`s vorstellt. Herr Hubert Reschl, der sie schon am Baumwipfelweg begleitet hatte, führte auch gekonnt durch die Mühle. Den Abschluss dieses schönen und lehrreichen Ausflugstages bildete die Fahrt über den Geschriebenstein, der höchsten Erhebung des Burgenlandes. Selbstverständlich genossen die Kinder auch hier den imposanten Ausblick, von einer Aussichtswarte aus, ins Land. Voll bepackt mit schönen Erlebnissen und vielen Informationen traten alle die Heimreise an. Die Vorfreude auf den nächsten Projekttag im Juni ist bereits riesengroß!
"An dieser Stelle sei auch noch ein Dank an das Regionalmanagement Burgenland gerichtet. Der genehmigten Förderung durch das Projekt PaNaNet+ ist es zu verdanken, dass es zu einer großen Kostenersparnis gekommen ist, da wir als Naturparkschule in anderen Naturparken des Burgenlandes unterwegs gewesen sind. Vielen herzlichen Dank dafür!", so die Schulleitung.
