BMBF vergibt Lörnie-Award 2016
Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek verlieh die Lörnie-Awards und zeichnet damit die besten digitalen Lehr- und Lernmaterialien aus.
Vor diesem Hintergrund prämiert eine ExpertInnenjury zum
12. Mal herausragende digitale Bildungsinhalte aus Elementar-/Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II. Darüber hinaus werden in diesem Schuljahr 2015/16 zwei Sonderpreise in den Bereichen Zusammenarbeit im Team und Arbeit mit Flüchtlingskindern und –jugendlichen vergeben.
Unter den Preisträgern waren auch Sigrid Müller und ihr Kollegenteam aus der iNMS Jennersdorf ("Kleine Welt ganz groß"). Walter Hermann (PH Burgenland) wurde mit seinen ProjektkollegInnen für das Projekt "Vernetzung burgenländischer Schulen/ Zusammenarbeit im Team" mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.
„Das Ausprobieren und kreative Anwenden neuer Medien sind heutzutage unerlässlich. Deklariertes Ziel ist es, dass kein Kind die Schule ohne digitale Kompetenzen verlässt“, unterstreicht Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.
Herausforderungen bewältigen und Chance nützen „Informationstechnologien und das Internet verändern unser tägliches Leben sowie auch die Schule, das Lehren und Lernen. eLearning fördert die Anwendung neuer Lernmethoden und interaktiver Lernsettings, sodass SchulerInnen selbst zu kreativen und innovativen Lösungsansätzen finden“, erklärt Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.
Initiativen des BMBF, wie „eFit21 – digitale Bildung“, legen einen Schwerpunkt auf den Einsatz neuer Lehr- und Lernformen im Unterricht und sichern damit die Vermittlung von eSkills und digitalen Kompetenzen. Die Förderung dieser Fertigkeiten bei SchülerInnen ist die beste Antwort auf die Herausforderungen neuer Technologien – vom Schutz der Privatsphäre bis hin zum lebensbegleitenden Lernen.
Digitale Bildungsinhalte von Lehrenden für Lehrende
Der Lörnie-Award des BMBF zeichnet seit 2003 digitale Lehr- und Lernmaterialien von Unterrichtenden aus, die teilweise auch unter Mitwirkung von SchülerInnen entstanden sind. Das Projekt ist Bestandteil der digitalen Strategie des Ministeriums.
„Mit dieser Auszeichnung honorieren wir das tägliche Engagement von Lehrerinnen und Lehrern und setzen einen Anreiz weiterhin die Integration digitaler Medien zu fördern, so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.
Webbasierter Unterricht und Einsatz von SmartPhones, Apps und Videoclips sind für die Jugendlichen selbstverständlich, für manche Lehrkräfte eine pädagogische und kreative Herausforderung. Darum ist die Aus- und Weiterbildung für Lehrende ein besonders wichtiges Anliegen, um die Vermittlung digitaler Fertigkeiten zu sichern.
Best of eLearning und eTeaching
Die Nutzung von Social Media, Videos und der kreative Einsatz von Blended Learning, also die Kombination von Präsenz- und eLearning, sind dieses Jahr bei besonders vielen TeilnehmerInnen Thema. Das Ergebnis sind engagierte Projekte, die sich mit Web-Anwendungen wie Moodle-Kursen, Blogs und Online-Rätsel beschäftigen sowie auch pädagogische Konzepte für den Einsatz von Tablets bieten.
Fotocredit:
Regina Aigner / BKA
Mag.a Klaudia Mattern
Monika Gerbavsits, MSc
