Berufspraktische Woche der PTS Oberpullendorf: Zwischen Motoröl, Mehlspeisen und Nerven aus Stahl
Die zweite berufspraktische Woche der PTS Oberpullendorf ist geschlagen – und wie jedes Jahr war sie eine perfekte Mischung aus Abenteuer, Realitätsschock und „Aha, so läuft das also wirklich!“
Kurz vor den Osterferien hieß es für die Mädchen und Burschen wieder: raus aus dem Klassenzimmer und rein ins echte Leben. Zunächst mussten die Schüler:innen selbstständig eine Schnupperstelle suchen und eine Bewerbung verfassen.
Die Einsatzbereiche waren vielfältig. Im Verkauf konnten die Schüler ihr Talent im Umgang mit Kunden unter Beweis stellen – und lernten dabei schnell, dass „der Kunde ist König“ manchmal auch bedeutet, ruhig zu bleiben, wenn der „König“ leicht gereizt ist.
Ein besonders wertvoller Einblick bot sich in den Pflegeberufen. Im Pflegezentrum Raiding fühlten sich nicht nur die Klienten bestens umsorgt, sondern auch die jungen Praktikanten. Hier wurde schnell klar: Ein Lächeln wirkt oft stärker als jede Medizin.
Natürlich durften auch die klassischen Handwerksberufe nicht fehlen. Die angehenden Mechaniker griffen beherzt zu – und lernten, dass ein Reifenwechsel nicht immer schnell erledigt ist. Dafür gab es spannende Einblicke in die Welt unter der Motorhaube.
Auf den Baustellen wurde ebenfalls kräftig angepackt. Die zukünftigen Maurer stellten fest, dass dieser Beruf nicht nur Muskelkraft, sondern auch Präzision erfordert.
Im Kindergarten waren starke Nerven gefragt. Wer dachte, dass es dort nur ums Spielen geht, wurde schnell eines Besseren belehrt. Zwischen Bauklötzen und Bastelscheren war Multitasking angesagt.
Auch in der Küche ging es heiß her: Es wurde gebrutzelt und angerichtet, als stünde ein Sternekoch persönlich daneben. Am Ende konnten sich die Ergebnisse nicht nur sehen, sondern auch schmecken lassen.
Die berufspraktische Woche zeigte einmal mehr: Schule ist wichtig – aber das echte Leben ist der beste Lehrer. Die Schüler der PTS Oberpullendorf konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, neue Interessen entdecken und vielleicht sogar ihren Traumberuf ein Stück näher kennenlernen.
Und wer weiß – vielleicht steht der nächste große Mechaniker, die zukünftige Kindergartenpädagogin oder der kommende Küchenprofi schon jetzt in den Startlöchern.
