31 Jahre nach dem Anschlag von Oberwart
Vor 31 Jahren wurden bei einem heimtückischen Anschlag in Oberwart vier Angehörige der Roma ermordet. Bei der jährlichen Gedenkfeier, organisiert von der Romapastoral der Diözese Eisenstadt, wird an die Opfer erinnert.
Am 4. Februar 1995 wurden in Oberwart vier Angehörige der Roma – Peter Sarközi, Josef Simon, Karl Horvath und Erwin Horvath – Opfer eines rassistisch motivierten Rohrbombenanschlags. Bis heute gilt dieses Attentat als das schwerste rassistisch motivierte Verbrechen der Zweiten Republik.
Die Gedenkfeier in Oberwart ist ein eindrucksvolles Zeichen dafür, dass das Erinnern an die Vergangenheit und das Engagement gegen Diskriminierung untrennbar miteinander verbunden sind. Nur durch gemeinsames Handeln kann eine offene und tolerante Gesellschaft entstehen.
