21.06.2024

Ausflug

Verantwortlich für den Inhalt: Judit Horváth

Die SchülerInnen der 3. und 4. Klassen der Volksschule Siget in der Wart nahmen am 18. Juni 2024 an einem aufregenden Schulausflug teil. Unser Ziel war es, die ungarischen historischen Sehenswürdigkeiten Südburgenlands zu besuchen.

In der Früh fuhren wir mit dem Schulbus los und kamen nach einer kurzen Fahrt in der Stadt Güssing an.

Die Burg Güssing war ein imposantes Gebäude, die schon von Weitem gut sichtbar war. Das Schloss mit seiner wunderschönen weißen Farbe und hohen Türmen war eine wahre Sehenswürdigkeit. Zu Fuß stiegen wir den steilen Hang zur Burg hinauf und sobald wir das Gebäude betraten, spürten wir sofort den Geist der Geschichte und überlegten, wie viel dieses Gebäude im Laufe der Jahrhunderte erlebt hat.

Unser Fremdenführer erzählte spannende Geschichten über die Geschichte der Burg und lieferte viele interessante Informationen über den Alltag und das Leben der Batthyány-Familie. Die Batthyány-Familie war eine wichtige politische Figur in der österreichisch-ungarischen Monarchie im 18. und 19. Jahrhundert. Wir bewunderten die Waffensammlung, die antiken Möbel und die wunderschöne Aussicht auf die umliegende Landschaft.

Die nächste Station war Geresdorf, ein kroatisch-österreichisches Dorf, das auf ungarisch Gérprig genannt wird.

Im Museum waren Gegenstände zur lokalen Geschichte, Kultur und Kunst ausgestellt. Die Heimatshäuser gaben Einblicke in die Vergangenheit der Region, und wir konnten auch die Merkmale der örtlichen Volkskunst kennenlernen. Wir probierten traditionelle volkstümliche Spiele wie Seilspringen und verschiedene Ballspiele aus.

In Elterndorf erwartete uns ein leckeres Mittagessen im örtlichen Restaurant, von dem wir satt weitergingen, um uns die berühmte Schlacht von Mogersdorf-Szentgotthárd anzusehen. Diese Schlacht, die 1664 in der Nähe des Ortes stattfand, wurde bekannt für ihre Abwehr gegen die Türken. Die Erinnerung an das Ereignis wird heute durch Gedenkstätten und Museen bewahrt.

Schließlich besuchten wir in Bildein die Gedenkstätte des Eisernen Vorhangs, der während des Kalten Krieges die Grenze zwischen Ungarn und Österreich markierte. Der wahre Eiserne Vorhang fiel schließlich 1989, als Ungarn seine Grenzen öffnete.

Als wir am späten Nachmittag nach Hause kamen, waren wir alle glücklich und zufrieden mit dem Ausflug. Wir erinnern uns gerne an diesen fantastischen Tag.