Ab ins Kartoffelfeld
Schule am Bauernhof ist ein österreichisches pädagogisches Programm, um Bildungsinhalte in Bezug auf Landwirtschaft am Ort zu vermitteln.
Die Herkunft unserer Lebensmittel und das bäuerliche Leben sind vielen Kindern und Jugendlichen heute fremd, da der Bezug zur Landwirtschaft völlig fehlt. Das Projekt Schule am Bauernhof bietet die Möglichkeit die verschiedensten Landwirtschaftlichen Betriebe zu besuchen und somit Landwirtschaft hautnah kennenzulernen.
Mit diesen Angeboten sollen die Kinder für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Lebensraum Natur, dem Tierschutz und die Bedeutung von Herkunft und Qualität der Lebensmittel sensibilisiert werden.
Schule am Bauernhof ist Lernen, Erfahren und Begreifen mit allen Sinnen. Das Klassenzimmer ist die freie Natur, der Acker, die Wiese, der Wald oder der Stall. Dabei wird die Landwirtschaft hautnah mit allen Sinnen ganzheitlich begriffen.
Und wenn man die Gelegenheit hat einen derartigen Bauernhof im eigenen Ort zu haben, wo eine ausgebildete Pädagogin den Kindern die Inhalte vermittelt, dann muss man diese Gelegenheit natürlich ausnutzen. Und so besuchte die Volksschule Neuberg den Biobauernhof von Bianca und Marcel Pomper, deren jüngste Tochter die örtliche Volksschule besucht. Im Mittelpunkt stand dabei die Kartoffel, die eine ganz besondere und tolle Knolle ist. Im zweigeteilten Programm gab es Informationen und Spiele rund um die Kartoffel, aber natürlich durften die Kinder auch am Feld selbst Kartoffeln setzen. Mit viel Freude und Eifer buddelte man in der Erde und pflanzte die Kartoffelknollen ein. Aber auch die Geräte, die zum Kartoffelsetzen gebraucht werden, wurden den Kindern gezeigt und erklärt. Jetzt hofft man auf für die Kartoffeln gutes Wetter, damit sie vorzüglich gedeihen. Denn im Herbst, da ist der nächste Besuch am Biohof der Familie Pomper angesagt. Dann will man die selbst gesetzten Kartoffeln ausgraben und natürlich danach diese auch zu leckeren Speisen verarbeiten.
