30.04.2014

"Nimm dir Zeit für meine Sicherheit"

Diese Aktion wird von der Allgemeinen Unfallversicherung (AUVA) und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit gemeinsam mit der Exekutive für die Sicherheit der Schüler/innen auf dem Schulweg veranstaltet.

Der Saisonstart  dieser Aktion im Burgenland für das Jahr 2014 erfolgte mit einer Pressekonferenz in der Volksschule Stegersbach. Herr DI Chrstian Kräutler vom KfV und Herr Ing. Bernd Toplak von der AUVA wiesen in ihren Ausführungen besonders auf das Einhalten der Tempolimits vor Schulen hin, weiters gaben sie wichtiges Sicherheitstipps für Kinder und Erwachsene. Ziel der Aktion ist die Erkenntnis: 5 - 10 Minuten früher wegfahren kann Leben retten!

Der Vertreter der Polizei, Bezirkskommandant Obstlt. Ewald Dragosits, unterstrich die Bedeutung einer solchen Aktion für die Bewusstseinsbildung der Autofahrer/innen einerseits sowie das spielerische Lernen von richtigem Verhalten der Volksschulkinder in der Verkehrswirklichkeit andererseits.

Während des Pressegespräches waren auch die Hauptpersonen der Aktion anwesend, nämlich die Schüler/innen der 2. Klasse der VS Stegersbach. Sie wurden einige Male in die Gespräche eingebunden und stellten schon ein beträchtliches Wissen bezüglich Verhalten im Straßenverkehr unter Beweis.

Höhepunkt waren dann die praktischen Handlungen vor dem Schulhaus: eine Polizistin, unterstützt von einigen kleinen "Hilfspolizisten" stellte mit einer Laserpistole die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autos fest, die Schüler/innen beurteilten anschließend das Verhalten der Autofahrer/innen: war der Gurt angelegt, keine Handy beim Fahren in Verwendung und wurden die vorgeschriebenen 30 km/ eingehalten, erhielten die Autolenker/innen eine Urkunde und einen Apfel. War ein Fehlverhalten festgestellt worden, wurde eine Zitrone überreicht mit der Bitte, es das nächste Mal besser "für unsere Sicherheit" zu machen. Leider war das 23 mal der Fall. Gottseidank konnten aber auch 14 Äpfel verteilt werden.

Am Ende der Aktion nahmen die Schüler/innen viele Erkenntnisse mit, vor allem aber die eine, die Verkehrserziehung der Erwachsenen selbst in die Hand genommen zu haben und hoffen, dass sich die Autofahrer/innen immer "Zeit für die Sicherheit der Kinder nehmen".