Der Wald als CO2 Speicher

Die CO2-Konzentrationen der Atmosphäre hat in den letzten hundert Jahren um ein Drittel zugenommen. Dieser CO2-Anstieg ist vermutlich der Hauptverursacher der globalen Erwärmung.

Österreichs Wald ist ein bedeutender Kohlenstoff-Speicher, dessen Erhaltung und nachhaltige Bewirtschaftung große Kohlenstoff-Mengen bindet und bedeutende CO2-Emissionen vermeidet.

Wald nimmt etwa ein Drittel der Erdoberfläche ein. Der Kohlestoffvorrat im Wald  ist jedoch überproportional hoch. Zwei Drittel des pflanzlichen gebunden Kohlenstoffes und 40% des Bodenkohlenstoffes sind im Wald gebunden.

Bei der Bildung von Biomasse (Holz) wird der Atmosphäre CO2 entzogen und als  Kohlenstoff (C) in die Biomasse abgebaut. Der Kohlenstoffvorrat eines Waldes hängt vom Alter ab. In einen 40-Jährigen Wald sind etwa 25t C/ha in der Biomasse und 90t C/ha Boden gebunden. Bis zum Alter von 100 Jahren vergrößert sich der Kohlenstoffvorrat in der Biomasse um das 5-fache während jener  im Boden um nur 10% zunimmt. Wälder sind wesentliche Glieder im Austausch von Kohlenstoff zwischen der Atmosphäre und den terrestrischen Ökosystem. Die Menge des im Wald gebundenen Kohlenstoffes ist fast genauso groß wie die Menge an CO2 in der Atmosphäre. Der österreichische Wald speichert fast 800 Millionen Tonnen Kohlenstoff. Das entspricht der 40-fachen Menge der jährlichen Treibhausgasemission Österreichs. Da in den letzten Jahrzehnten mehr Holz zugewachsen ist, als genutzt wurde, hat dieser Kohlenstoffvorrat laufend zugenommen. Österreichs Wald ist ein bedeutender Kohlenstoff-Speicher, dessen Erhaltung und nachhaltige Bewirtschaftung große Kohlenstoff-Mengen bindet und bedeutende CO2-Emissionen vermeidet.

 

Wald nimmt etwa ein Drittel der Erdoberfläche ein.