Schulärzt/innentagung
Eine „Schlüsselposition“ im Schulwesen des Landes Burgenland
Eine schulärztliche Tätigkeit ist prinzipiell als „vorsorglich“ zu betrachten – schließlich liege der Fokus in der Verhinderung von Erkrankungen, besonders auch solchen, die aus einem längerfristigen Fehlverhalten von Schüler und Schülerinnen resultieren, berichtet der Schularzt im LSR f. Burgenland, Dr. Michael Heinrich.
Diese große Verantwortung liegt auf den Schultern der Mediziner und Medizinerinnen, die hier nicht nur individuell, sondern klassen- oft sogar schulartenübergreifend, im Idealfall prophylaktisch, tätig sind. Die Bereiche, in die die Schulärzte eingreifen, sind viele: Die Schulhygiene ist z.B. sehr wichtig, aber auch die psychische und physische Beratung und Betreuung von Schüler und Schülerinnen, bei Bedarf auch im Beisein derer Eltern, ist ein Faktor von vielen. Dass die Turnlehrerin und der Turnlehrer eingebunden wird, dass Ernährung und Biologie eng verwandte Unterrichtsfächer, in die man sich einbringen kann, versteht sich. Prophylaxe ist sicher „heilsamer“ als Therapie – besonders wenn man einerseits den individuellen, andererseits aber auch den gesellschaftlichen Aspekt im Auge habe, wie der Amtsführende Präsident des Landesschulrats, Mag. Heinz Josef Zitz, im Zuge der Tagung am betonte.
