Neues Unterrichtsmaterial

Neues Unterrichtsmaterial für die Volksgruppensprachen Kroatisch und Ungarisch


Mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler lernen im Burgenland Kroatisch und/oder Ungarisch. Ab dem kommenden Schuljahr steht ihnen neues und modernes Unterrichtsmaterial zur Verfügung.
Die neuen Unterrichtsmaterialien wurden von burgenländischen LehrerInnen aus allen Schularten und unter wissenschaftlicher Begleitung– phasenweise auch in Zusammenarbeit mit zweisprachigen PädagogInnen aus Kärnten – entwickelt und am 14. Juni einem hochrangigen Publikum präsentiert.
Nun stehen für alle zweisprachigen PädagogInnen Kompetenzbeschreibungen speziell für Volksgruppensprachen und für alle SchülerInnen, die eine Volksgruppensprache lernen, regionale Sprachenportfolios zur Verfügung. Damit beginnt zunächst eine drei- bis vierjährige Pilotphase an ausgewählten Schulen des Burgenlandes, sagt der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Mag. Dr. Gerhard Resch. „Es ist geplant, dass diese Unterrichtsmaterialien bis 2017/18 implementiert werden, aber schon in der Einarbeitungsphase können sehr viele Schülerinnen und Schüler davon profitieren“, so Resch.


Das Kroatische Kultur- und Dokumentationszentrum hat zusätzlich ein neues Sprachbuch mit CD und eine Mappe zum „Sozialen Lernen“ herausgegeben, sagt Vorsitzender Martin Ivancsics. Diese neuen Publikationen werden ab dem neuen Schuljahr SchülerInnen und LehrerInnen an zweisprachigen Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt.
Mit der Entwicklung dieser Unterrichtsmaterialien für die Volksgruppensprachen Kroatisch und Ungarisch wurde ein weiterer wichtiger Baustein für die Planung und Durchführung eines qualitätsvollen und kompetenzorientierten Sprachunterrichts gelegt, ist sich Mag.a Karin Vukman-Artner, Schulinspektorin für das Minderheitenschulwesen, sicher.

Gemeinschaftsprojekt


Die neuen Lernmaterialien sind in Zusammenarbeit mit dem BMUKK, dem Landesschulrat für Burgenland, der Sprachenwerkstätte der Pädagogischen Hochschule Burgenland, dem Kroatischen Kultur- und Dokumentationszentrum und dem ORF Burgenland entstanden .
Quelle: ORF Burgenland / LSR Burgenland