1965à Multics: Bell Labs, AT&T, General Electric, MIT
1969à Bell labs steigen aus;
Ken Thompson u. Dennis Ritchie à Betriebssystem für Bell
1970à Bill Kernighan nennt das System „Unix“
1973à Ritchie erfindet C à Unix wwird in C neu geschrieben (àportierbar)
70erà Verbreitung im akademischen Bereich
1983à USG: System V
1992à AT&T verkauft Unix an Novell
1995à Novell verkauft Unix an SCO
1977à CSRG (Uni of California) aufbauend auf AT&T Unix à BSD Unix
1983à 4.2 BSD
Lizenzprobleme u. Rechtsstreitigkeiten mit AT&T
1991à Net/2 (AT&T freier Code)
1993à 4.4 BSD
80erà Hardwareverkäufer entwickeln eigene Unix-Systeme aufbauend auf: System V; BSD à Chaos
90erà freie Unix-Versionen: Free BSD und Linux
1984à Gründung des GNU- Projekts durch Richard Stallman
1985à Gründung der Free Software Foundation (FSF)
1990à Betriebssystemkern HURD
1991à erste Linux Version
Mittels des „Samba“ –Packets in WinNT- Domänen eingegliedert werden und die typischen Windows Datei- und Druckerdienste in Anspruch nehmen
/bin à wichtige Systemprogramme
/sbinà Systemprogramme fuer Root
/lib à C-Bibliotheken
/bootà Kernel
/dev à spezielle Files, repräsentieren Hardware
/etc à systemweite Konfigurationsfiles
/home à beinhaltet Homeverzeichnisse der Benutzer
/root à Homeverzeichnis von Root
/mnt à enthaelt Mountpoints für Floppy, CD- Rom,….
/proc à virtuelles Filesystem
/tmp à temporärre Dateien
/var à variable Groeße
/opt à von großen Programmpaketen verwendet
/disks à alternativer Mountpoint fuer CD- Rom etc.
/usr/src/linux à Kernel Quellcode
lost+found à auf jeder Partition vorhanden, kaputte Files nach Fetsplattencheck
/usr à enthält alle nicht essentiellen Systemprogramme
Unterverzeichnisse: /usr/X11 à X-Window
/usr/local à lokale verwendete Dateien
/usr/(share/)doc à Dokumentation
/usr/info à Online Dokumentationssystem
/usr/man à Manpage
/usr/share à Architekturunabhaengige Dateien
/usr/src à Quellcode
Beim einloggen:
/etc/profile
$HOME/.bash_profile
$HOME/.bashrc
beim ausloggen:
$HOME/.bash_logout
X-Window System
- 1984 mit MIT entwickelt (vom X-Consortium)
- nicht GPL lizenziert aber X-11 Lizenz
- Xfree86 = Standard unter Linux
- Ist modular aufgebaut
- Benutzt Client/Server Architektur
- Aktuelles Release X11R6.4
X-Server:
§ verarbeitet alle einkommenden Events u. leitet diese an die entsprechenden Anwendungen weiter
§ kümmert sich um die Ausgabe der Anwendungen auf dem Display
§ läuft im Userspace mit root-Privilegien
Window Manager
- verantwortlich für das Handling der Fenster am Display
- Verschieben, Vergrößern, .... und erzeugt Rahmen der Fenster
- Window Manager:
· Twm
· Mwm
· Dvwm
· Afterstep
· E
· Fvwm95
- startx --> um Windowmanager von Konsole aus zu starten
- Konfigurationsfile in /etc/X11/XF86 Config
- Tool zum späteren umstellen à X-Configurator
Desktops
- sind eine Weiterentwicklung der WM
- Oberflächenmanagement
- GNOME: C und GTK
- KDE: C++ mit Toolkit Qt
Die große Stärke des X-Window Systems
- Client/Server Architektur; kommuniziert über TCP/IP
- Vorgehensweise.
1. dem X-Server mitteilen, dass er X-Client Verbindungen entgegennehmen darf
mit: xhost [+|-] [hostname]
2.es muss angegeben werden auf welchem Display das Fenster erscheinen soll
mit: DISPLAY
3.Nun kann man X-Programme am Applikationsserver ausführen, die Ausgabe erfolgt jedoch am lokalen X-Server